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Hier stelle ich euch noch die wichtigsten magischen Orte vor, die die meisten von euch bereits kennen werden.
„Vor vielen tausend Jahren lebte einst auf einer traumhaft schönen Insel, mitten im Atlantischen Ozean, ein mächtiges und stolzes Volk. Es kam dank der Fruchtbarkeit und der reichhaltigen Bodenschätze zu großem Reichtum. Die Insel hieß Atlantis und galt als Zentrum des Handels und der Geschäftswelt. Ihr Einfluss reichte bis nach Europa und Afrika.
Als sich Poseidon, der Gott der Meere, in die sterbliche Cleito verliebte, erwählte er Atlantis zu seiner Heimat und zog mit ihr auf den höchsten Berg inmitten der Insel. Um das Land zu schützen, umgab er sein Reich mit Ringen aus Wasser. Cleito schenkte Poseidon fünf Zwillingspaare. Diese wurden die ersten Herrscher von Atlantis. Die Brüder teilten sich die Insel auf, und der älteste namens Atlas wurde der erste König von Atlantis. Auf der Spitze dieses Berges ließ er einen Tempel zu Ehren Poseidons erbauen. Auf ihm stand ein Denkmal ganz aus Gold: Poseidon führte einen Kampfwagen an, der von geflügelten Pferden gezogen wurde. An diesem Ort trafen sich die Herrscher von Atlantis, um Gericht zu halten und Poseidon zu ehren. Von den Bergen strömten Flüsse und Bäche und bewässerten das Land der Atlanter. Das Klima der Insel ermöglichte zwei Ernten im Jahr. Exotische Früchte wuchsen dort, und aus den zahlreichen Kräutern zauberten die Atlanter die herrlichen Gewürze. Alle möglichen Tierarten, Papageien und andere Vögel, Affen und Elefanten wohnten friedlich nebeneinander. Über Generationen hinweg lebten die Atlanter ein einfaches, zufriedenes Dasein. Bis sich eines Tages Macht, Neid und Eifersucht wie eine Seuche unter den Inselbewohnern ausbreitete. Die einstmaligen Hüter der weiß-magischen Künste wurden immer mehr zu schwarzen Magiern, die ihre Kräfte zu ihrem eigenen Vorteil und zum Schaden anderer nutzen. Als Zeus dies bemerkte, versammelte er die Götter um sich und hielt Rat. Da beschlossen die Götter, dass das Volk von Atlantis bestraft werden müsse. Und es dauerte nicht lange, bis Atlantis vom Erdboden verschwunden war: Ein gewaltiges Erdbeben legte es in Schutt und Asche. Daraufhin folgte eine Sinnflut, die den Kontinent unter sich begrub.“